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Gänse in der Geschichte

 

 

Seit Urzeiten werden Gänse von Menschen gehalten. Viele sagen und künstlerische Darstellungen weisen seit Jahrhunderten auf die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung von Gänsen hin.

 

 

Ägypten

Nach einem altägyptischen Mythos entstand der erste Gott aus einem im Sumpfdickicht gelegenen „Ei des Schnatterns“. Die Gans ist Teil der ägyptischen Ursprungsmythen. Sie ist Opfergabe und Symboltier des Schutzgottes Seth.

 

Griechenland

Bei den Griechen war die Gans der Persephone heilig und galt als lieblicher Vogel, dessen Schönheit bewundert wurde. Gänse dienten als Geschenke an geliebte Knaben.

Schon Penelope besitzt eine kleine Herde von 20 Gänsen, mehr als Schmuck für den Hof als um des Nutzens willen.

Der griechische Dichter Homer schildert in seinem Epos „Die Odyssee“ wie der Sohn des Odysseus sich von seinem Gastgeber verabschiedet. Dabei stößt ein Adler in den Hof hinab, schlägt eine Mastgans und trägt sie davon. Dieses Ereignis wird als gutes Omen für den Rachezug des Odysseus gewertet.

 

Rom

Zu Plinius' Zeiten wurden große Herden von Gänsen, namentlich aus dem Gebiet der Moriner (an den heutigen belgischen Küsten), nach Italien getrieben. Besonders liebten die römischen Frauen die weichen Flaumfedern der nordischen Gänse.

 

Im Jahre 388 vor Christus wurden die Römer von den Kelten belagert. Ein Überrumpelung der stark dezimierten Römischen Armee in der Dunkelheit soll dabei von den heiligen Gänsen, die auf dem Kapitol der Licht- und Ehegöttin Juno geweiht waren, durch ihr Geschnatter verhindert worden sein. Dieses besondere Ereignis ist mehr in die Geschichte eingegangen als die Plünderung und Brandschatzung der Stadt Rom, die dennoch nicht verhindert werden konnte.

 

China

In China gilt die Gans als Symbol ehelicher Treue.

 

Europa

Im Mittelalter galten Gänse als gängiges Zahlungsmittel gegenüber den Steuereintreibern. Deshalb veranlasste Karl der Große seine Beamten ausdrücklich zur Gänsehaltung.

 

Eigentlich wollte der heilige Martin gar kein Bischof werden. Daher versteckte er sich vor seinen Verfolgern. Gänse haben ihn angeblich durch ihr Geschnatter verraten. Seitdem werden am 11.11. Martinsgänse zur "Strafe" geschlachtet und gegessen.

 

Nach alter Sage sollte die Ringelgans nicht aus Eiern, sondern aus dem Holz der Bäume entstehen. Sie wurde deshalb jahrhunderte lang als Fastenspeise verzehrt. Die Literatur über die Ringelgans, welche vom 13. bis ins 18. Jahrhundert reicht, ist sehr umfangreich. Die klerikalen Schriftsteller verteidigten mit Eifer die Entstehung aus faulendem Holz. Erst nach wiederholtem kirchlichem Verbot verschwand die Ringelgans aus der Liste der Fastenspeisen.

 

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